weniger ist mehr – mein Rückblick auf Advent und Weihnachten

Je mehr ich mich beruflich und privat mit den Schicksalen und dem Alltag von Flüchtlingen beschäftige, desto mehr Anfragen stelle ich an meinen Lebenstil und mein Konsumverhalten. Deswegen wollten wir Advent und Weihnachten ein bisschen runter fahren und bewusster gestalten. Es sollte weniger zu essen geben, weniger verschenkt werden und weniger gekauft werden. Das hat nicht in allen Bereichen funktioniert, aber es war ein guter Anfang.Weiterlesen »

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Nach einem Doppelpunkt ist es nicht zu Ende. Es geht weiter. So, wie der kleine Löffel beim Mittagessen einen Nachtisch verspricht, kündigt der Doppelpunkt eine Fortsetzung an.

Ich möchte Doppelpunkte setzen: In meinem Leben, in meinen Beziehungen und in meinem Beruf.

Ich möchte nicht stehen bleiben. Ich möchte mich weiter entwickeln. Weitergehen. Unterwegs sein.
Das, was für mich gilt, gilt auch für die Beziehungen in denen ich lebe. Ich möchte hinter Menschen nicht einfach einen Punkt machen, sondern ihnen und mir eine Fortsetzung zugestehen, Doppelpunkte setzen. Auch beruflich bin ich mit Menschen unterwegs. Gemeinsam Wege gehen, nicht stehen bleiben, sondern sich weiterentwickeln, das wünsche ich mir. Klar, können Beziehungen und auch Prozesse mal ins Stocken geraten, doch wenn ein Doppelpunkt am Ende steht, kann man dort wieder anknüpfen. Keiner ist fertig: