Ich glaube an Dich

Ich halte dich,
wenn du fast untergehst zwischen Arbeit und all dem Schönen.

Ich sehe dich,
wenn du dich unsichtbar fühlst.

Ich glaube an dich,
wenn deine Sehnsucht nach Meer unerreichbar scheint.

Ich gehe mit dir durch all das hindurch
und halte dein Herz in den Kurven ganz fest.

Und dein „Aber“ nehme ich ganz leise in den Arm.

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Sofort danach drängte Jesus die Jünger, in das Boot zu steigen.
Sie sollten an die andere Seite des Sees vorausfahren.
Er selbst wollte inzwischen die Volksmenge verabschieden.
Nachdem er die Volksmenge verabschiedet hatte,
stieg er auf einen Berg,
um in der Einsamkeit zu beten.Weiterlesen »

Unterwegsgeschichten (1)

Den ersten Tag seit Wochen bin ich mal wieder ganz alleine unterwegs. Ich genieße es total. In vollen Zügen, könnte ich auch schreiben, denn es geht mit dem Zug nach Hannover und wieder zurück.
Dabei treffe und beobachte ich ein paar Leute, die mich beeindrucken:
Da ist die Frau mit zwei Kindern im Zug. Die jüngere Tochter mit Down-Sydrom, die ältere mit Pubertier-Syndrom. Sie macht das toll. Ich bewundere sie sehr.
Da ist der Reinigungsmann am Bahnhof, der die Pfandflaschen für einen Sammler extra zur Seite gestellt hat.
Da ist der Mann, der seit einigen Jahren in einer Patchworkfamilie lebt mit all den Höhen und Tiefen.
Da ist die Frau, die dieses Jahr zwei Kinder von zu Hause gehen lässt. Sicherlich mit einem lachenden und einem weinenden Auge.
Unterwegs sein ist schön. Ich genieße es in vollen Zügen.

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