ohne worte

Ich sitze hier und starre auf das leere Blatt. 24 Stunden später und nichts ist mehr, wie es war. In mir ist alles leer und gleichzeitig möchte ich rumlaufen und schreien, irgendetwas tun. Tausend Fragen schwirren durch meinen Kopf.

Warum bin ich nicht mit in den Garten gegangen? Ich habe ihn alleine gelassen in seinen schwersten Stunden.

Wie soll es nun weitergehen? Die Hoffung ist tot. Die Liebe in Person ist gestorben.

Tot. Er ist tot. Was passiert nun mit mir? Mit uns allen?

Ich weiß es nicht.

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Bildnachweis: Photo by Annie Spratt on Unsplash

gestern abend

Es war so ein schöner Abend.
Gemeinsames Essen, reden über Gott und die Welt.
Erinnerungen teilen. Brot und Wein.
Es tut so gut nicht mehr alleine unterwegs zu sein.
Besessen.
Besessen von der Idee perfekt sein zu müssen.

Befreit.
Nun bin ich befreit. Frei, um in dieser Gemeinschaft zu leben.
Männer, Frauen und Kinder. Freunde. Familie.

Das tut mir so gut.
Ich merke, wie ich aufblühe unter diesen Menschen.
Freunde.
Der Stress der letzten Wochen fällt langsam von mir ab.
Ich atme auf und lasse los.

Es war so ein schöner Abend.
Die anderen wollten dann noch in den Garten.
Ich wollte alleine sein.
Über einige seiner Worte muss ich noch etwas nachdenken.

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Bildnachweis: Photo by Francois Pistorius on Unsplash