Weichen stellen

Ich bin schon wieder unterwegs. Mit wlan im ICE auf in ein neues Tagungshaus. Im Kloster Volkenroda war ich noch nie. Ich bin sehr gespannt darauf und freue mich auf intensive Tage mit meinen Kolleginnen und Kollegen aus dem Diakonenkonvent meiner Kirche.
Es sind gerade spannende Tage in meinem Leben. Weichen werden gestellt. Beruflich und privat. Das macht Spaß und gibt mir Kraft. Ich merke, wie ich aufblühe und die schwere Zeit des letzen Jahres mehr und mehr in den Hintergrund rückt. Es war nicht einfach für mich ohne eigene Perspektive umzuziehen. Umso mehr freue ich mich über das, was nun wächst.
Die dritte Fastenwoche ist zu Ende. Ein Gedanke hat mich besonders bewegt: Zwischen allen Zukunftsplänen und Hausbaugedanken möchte ich nicht vergessen, dass Gott mich versorgt und trägt.

:::

Meer sehen und wachsen

Diese Woche bin ich auf Seminarfahrt mit jungen Leuten, die einen Freiwilligendienst machen. Deshalb nur ein kurzer Text (aber schon mehr als letzte Woche).
Diese Tagungshäuser haben ja immer einen speziellen Charme, aber eines haben sie (fast) alle gemeinsam – die traumhafte Lage. Diese Woche befinden wir uns an der Havel und heute morgen habe ich dieses schöne Bild gemacht.

Irgendwie ging und geht es bei mir in dieser Fastenwoche um das Wachsen. Die Kinder beobachten wie sich die Osterglocken öffnen, am Sonntag habe ich über die „Selbstwachsende Saat“ gepredigt und tja auch in der Arbeit mit den Freiwilligen geht es ums wachsen. In einer Gruppe von so ganz unterschiedlichen Menschen wächst jede und jeder ein Stück über sich hinaus.

Mein Highlight der Woche war aber ein Besuch an der Ostsee am Samstag. Das Meer sehen (trotz viel Nebel) ist einfach immer wieder ein Muss.

:::