Weitermachen

Wenn alles zuviel ist – in mir drin und um mich herum – dann kann ich nicht schreiben. Dann sind die Worte verworren, durcheinander und lassen sich nicht zu einem Text formen. Dann fehlt die innere und äußere Ruhe zum Schreiben.
Doch heute habe ich das Gefühl, dass es weiter gehen kann. Sicherlich gibt es dann auch noch den einen oder anderen Rückblick auf das Unterwegssein der vergangenen Monate.
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Unterwegsgeschichten (1)

Den ersten Tag seit Wochen bin ich mal wieder ganz alleine unterwegs. Ich genieße es total. In vollen Zügen, könnte ich auch schreiben, denn es geht mit dem Zug nach Hannover und wieder zurück.
Dabei treffe und beobachte ich ein paar Leute, die mich beeindrucken:
Da ist die Frau mit zwei Kindern im Zug. Die jüngere Tochter mit Down-Sydrom, die ältere mit Pubertier-Syndrom. Sie macht das toll. Ich bewundere sie sehr.
Da ist der Reinigungsmann am Bahnhof, der die Pfandflaschen für einen Sammler extra zur Seite gestellt hat.
Da ist der Mann, der seit einigen Jahren in einer Patchworkfamilie lebt mit all den Höhen und Tiefen.
Da ist die Frau, die dieses Jahr zwei Kinder von zu Hause gehen lässt. Sicherlich mit einem lachenden und einem weinenden Auge.
Unterwegs sein ist schön. Ich genieße es in vollen Zügen.

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