10 Minuten am Morgen

Wenn morgens alle aus dem Haus sind, genieße ich die Ruhe und nehme mir 10 Minuten um gut in den Tag zu starten. In diesem Advent gibt es zwei Begleiter an jedem Morgen. Bei Susanne Niemeyer von Freudenwort habe ich mich zum „Adventskalender zum Selberschreiben“ angemeldet. Jeden Morgen bekomme ich nun eine kleine Schreibanregung. Das große Thema heißt „Warten“. Nichts passt besser in meinen Advent 2015. Ich warte auf so vieles in diesem Jahr. In der kleinen Einstiegsgeschichte von Frau Niemeyer kommt ein Warteengel auf die Erde, der beim Warten helfen will. Braucht man beim Warten Hilfe? Oh ja. Denn: „Warten ist Tun, das man nicht sieht. Man tut innen was“. Die Hilfe dieses Engels nehme ich gerne in Anspruch. Und dann schreibe ich. Schreiben hilft mir mein Innerstes zu sortieren. Und manches davon, könnt ihr dann hier lesen.
Mein zweiter Begleiter ist der „Andere Adventskalender“. Jeden Tag ein Text, ein Gebet, eine Geschichte, die mich durch den Tag begleiten. Diese 10 Minuten laufen nicht jeden Tag gleich ab – mal gibt es Musik dazu. Mal eine Kerze in der Krippe. Oder nur Stille. Mal kommen mir sofort Ideen oder Menschen in den Kopf, denen ich nachgehen muss.
Nach dieser Zeit gehe ich geordneter in den Tag. Ruhiger und in der Gewissheit nicht alleine zu sein.
Was macht ihr morgens um in den Tag zu starten? Gibt es feste Rituale? Ich würde mich freuen davon zu lesen!

:::

Vom Loslassen und Hände halten …

Sie ist jung und verliebt. Sie hat den Traum von einem gemeinsamen Leben. Von einem Leben, dass sie für andere einsetzen will. Fern von der Heimat. Es dauert lange bis dieser Traum endlich Wirklichkeit werden soll. Viele Jahre gehen ins Land. Jahre voller Sehnsucht und voller Pläne. Man braucht Genehmigungen und Visa um nach Afrika auszuwandern. Er, der Pastor geht schon mal vor. Die Zeit der Trennung wird nicht lange andauern, versprechen sie sich. Weiterlesen »

Komm runter vom Baum!

Für kleine Leute ist es gut auf dem Baum zu sitzen. Sie sehen dort mehr. Man kann es sich gut einrichten auf so einem Baum. Und wenn man sich gut eingerichtet hat, ist es richtig bequem. Und die Aussicht ist wunderbar. Kleine Leute sehen sonst nicht so viel. Kleine Leute können sich auf einem Baum gut verstecken und alles um sich herum beobachten. Sehen und gesehen werden, zählt hier nicht. Unbeobacht sein, das ist die Hauptsache. So kann dieser Baum zu einem richtigen Zuhause werden. Denn hier oben, kann einem keiner was. Hier ist man den anderen überlegen. Weiterlesen »