Tür auf!

Es ist Mittwoch. Die Woche ist auf ihrem Höhepunkt: Wäschekörbe im Flur, Kinderspielzeug überall, in der Küche stehen noch die Reste vom Frühstück – bei Euch ist es bestimmt nicht so, aber bei mir. Ich genieße gerade ein paar Minuten Ruhe. Mein Mann bringt die Kinder in Schule und Kindergarten. Ich gucke bei Facebook, was es Neues gibt und plane den Tag. Viel steht an, wie immer. Ich überlege noch, wie ich das alles schaffen soll und womit ich anfange, da klingelt es. Ich öffne die Tür:

Da steht Jesus!

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Nach einem Doppelpunkt ist es nicht zu Ende. Es geht weiter. So, wie der kleine Löffel beim Mittagessen einen Nachtisch verspricht, kündigt der Doppelpunkt eine Fortsetzung an.

Ich möchte Doppelpunkte setzen: In meinem Leben, in meinen Beziehungen und in meinem Beruf.

Ich möchte nicht stehen bleiben. Ich möchte mich weiter entwickeln. Weitergehen. Unterwegs sein.
Das, was für mich gilt, gilt auch für die Beziehungen in denen ich lebe. Ich möchte hinter Menschen nicht einfach einen Punkt machen, sondern ihnen und mir eine Fortsetzung zugestehen, Doppelpunkte setzen. Auch beruflich bin ich mit Menschen unterwegs. Gemeinsam Wege gehen, nicht stehen bleiben, sondern sich weiterentwickeln, das wünsche ich mir. Klar, können Beziehungen und auch Prozesse mal ins Stocken geraten, doch wenn ein Doppelpunkt am Ende steht, kann man dort wieder anknüpfen. Keiner ist fertig: