Wir stolpern dem Stall entgegen. Gemeinsam.

Ich sitze im Zug. Heute noch länger als sonst. Meine Gedanken hängen an Einkaufslisten, Weihnachtsrundbrief und dem gestrigen Abend. Taizéandacht in der Gemeinde. Stille, singen, ankommen im Advent. Ich poste ein Bild, schreibe einen kleinen Text. Mache die Weihnachtsmusik an und tauche in unser Jahr 2019 ein. Der Weihnachtsrundbrief will geschrieben werden. Gestern dachte ich noch, das schaffe ich dieses Jahr bestimmt nicht. Doch heute ist da.

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Himmel

Wenn ich im Himmel bin,
Sag mir, dass man dort Drachen steigen lassen kann.
Die Art von Drache, von der man sagt, dass man sie lenken könnte –
Obwohl mir das nie so wirklich lang gelang.
Die Art von Drache, die sich dreht und dreht und dreht und dreht
Dann flattert und taucht und stirbt
Und wieder aufsteigt und sich wieder dreht
Und abstürzt und stirbt und
Auf ein Neues emporsteigt.
Ich liebe diese Drachen.

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Irgendwann am 11. November ist mir aufgefallen, dass Sankt Martin ist. Es ist das erste Mal seit 11 Jahren, dass ich nicht durch die Kinder daran erinnert wurde. Da wir kein Kitakind mehr haben und an unserer Schule christliche Feste leider nicht thematisiert werden, hätte ich es fast vergessen.
Ist auch nicht ganz so tragisch, da wir im Alltag sowieso viel teilen und nicht unbedingt an einem festen Tag daran erinnert werden müssen.
Trotzdem habe ich einen Moment innegehalten und überlegt, wie ich mir diesen Tag auch ohne Kitakinder bewusst machen kann.

Was teile ich eigentlich alles in meinem Alltag?
Eine Liste:

  • Ideen
  • Gedanken
  • Träume
  • Sorgen
  • Ängste
  • Geld
  • Zeit
  • Freude
  • Trauer
  • Mitgefühl
  • Hilfe
  • Heimat
  • Sehnsucht
  • Glück
  • Glauben
  • Liebe
  • Hoffnung

Was fällt euch noch ein?

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Photo by Kyle Glenn on Unsplash