Schon jetzt und noch nicht

Ich komme aus sehr erfüllten Tagen. Mit fast 500 PastorInnen und DiakonInnen haben wir über sozialethische Themen nachgedacht. Wir haben uns auseinandergesetzt mit Fragen der Wirtschaftsethik, Umweltethik und Friedensethik, Krichenasyl, Familienformen, Vegetarismus & Veganismus. Wir wurden angefragt und hinterfragt in unseren Denk- und Lebensformen. Wie lebe ich nachhaltig? Mit welchen Maßstäben bewerte ich mein Handeln und das Handeln meines Nächsten? „Schon jetzt und noch nicht“ als Dimensionen des Reiches Gottes leuchteten auf.Weiterlesen »

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Nach einem Doppelpunkt ist es nicht zu Ende. Es geht weiter. So, wie der kleine Löffel beim Mittagessen einen Nachtisch verspricht, kündigt der Doppelpunkt eine Fortsetzung an.

Ich möchte Doppelpunkte setzen: In meinem Leben, in meinen Beziehungen und in meinem Beruf.

Ich möchte nicht stehen bleiben. Ich möchte mich weiter entwickeln. Weitergehen. Unterwegs sein.
Das, was für mich gilt, gilt auch für die Beziehungen in denen ich lebe. Ich möchte hinter Menschen nicht einfach einen Punkt machen, sondern ihnen und mir eine Fortsetzung zugestehen, Doppelpunkte setzen. Auch beruflich bin ich mit Menschen unterwegs. Gemeinsam Wege gehen, nicht stehen bleiben, sondern sich weiterentwickeln, das wünsche ich mir. Klar, können Beziehungen und auch Prozesse mal ins Stocken geraten, doch wenn ein Doppelpunkt am Ende steht, kann man dort wieder anknüpfen. Keiner ist fertig: