leicht

in mir ist es ganz leicht
und vielleicht
liegt das an dir und mir

in mir drinnen
ganz ohne zu zwingen
leuchtet ein gefühl

ich spür
was ich brauch
und nenn es zuhaus

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Ich sehe Dich

Manchmal treffen Worte mitten ins Herz,
offenbaren Wahrheit und
schmerzen so sehr, dass ich schweige.

Während die Wolken weiterziehen,
bleibst du in mir und willst nicht wieder gehen.
Ich soll dich sehen.

Ich bleibe stehen und sehe hin.
Blicke tief in mein Herz
und sehe dich, mein Schmerz.

Mit dir will ich leben, weitergehen
und sehen, wohin du mich führst,
meine Sehnsucht berührst.

Ich will gehen und finden,
entdecken und Winden folgen,
die Wolken schieben.
Ich will dich lieben.

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Ganz nah

Schon der erste Ton erzählt mir,
ich war viel zu lange nicht hier.
Worte und Töne bringen die Sehnsucht
zum Klingen und erzählen von dir.

Wie vermisse ich das Singen,
und die Stimmen neben mir,
in Worten und Tönen entdecke
ich so viel von dir.

Heute war ich da.
Ganz da und ganz nah bei dir.
Und bei mir.
Im Gottesdienst.

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