#wasfehlt

Fahrräder mit Kisten, Körben und bunten Klingeln. Die kurzen Wege. Morgendliches Loskommen und in den Kindergarten bringen ohne Diskussion und Geheule. Der Blick auf den Garten mit den sprießenden Tulpen und Osterglocken. Mein Schreibtisch. Meine Arbeit. Das café mittendrin. Unser Kindergarten mit den tollen Erzieherinnen und Erziehern. Die kleine Schule mit der Bücherei und vielen engagierten Lehrerinnen und Eltern. Freunde der Kinder, Spielbesuch zu Hause. Der Kollege. Einfach aufs Fahhrad schwingen und nach Holland fahren. Bei Oosterik nach Sachen für den Garten und Frühlingsdeko gucken. Freunde treffen. Und heute Abend fehlt mir ganz besonders das Abendessen am Gründonnerstag in der Baptistenkirche Nordhorn.

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10 Minuten am Morgen

Wenn morgens alle aus dem Haus sind, genieße ich die Ruhe und nehme mir 10 Minuten um gut in den Tag zu starten. In diesem Advent gibt es zwei Begleiter an jedem Morgen. Bei Susanne Niemeyer von Freudenwort habe ich mich zum „Adventskalender zum Selberschreiben“ angemeldet. Jeden Morgen bekomme ich nun eine kleine Schreibanregung. Das große Thema heißt „Warten“. Nichts passt besser in meinen Advent 2015. Ich warte auf so vieles in diesem Jahr. In der kleinen Einstiegsgeschichte von Frau Niemeyer kommt ein Warteengel auf die Erde, der beim Warten helfen will. Braucht man beim Warten Hilfe? Oh ja. Denn: „Warten ist Tun, das man nicht sieht. Man tut innen was“. Die Hilfe dieses Engels nehme ich gerne in Anspruch. Und dann schreibe ich. Schreiben hilft mir mein Innerstes zu sortieren. Und manches davon, könnt ihr dann hier lesen.
Mein zweiter Begleiter ist der „Andere Adventskalender“. Jeden Tag ein Text, ein Gebet, eine Geschichte, die mich durch den Tag begleiten. Diese 10 Minuten laufen nicht jeden Tag gleich ab – mal gibt es Musik dazu. Mal eine Kerze in der Krippe. Oder nur Stille. Mal kommen mir sofort Ideen oder Menschen in den Kopf, denen ich nachgehen muss.
Nach dieser Zeit gehe ich geordneter in den Tag. Ruhiger und in der Gewissheit nicht alleine zu sein.
Was macht ihr morgens um in den Tag zu starten? Gibt es feste Rituale? Ich würde mich freuen davon zu lesen!

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Gebet

Gott,
Nicht ich, sondern Du
Nicht ich allein, sondern ich in Dir
Nicht einfach Du, sondern Du in mir

Ich in Deinen Verheißungen
und Du in meinen Gedanken
Ich in Deinem Willen
und Du in meinen Taten

Ich in Deiner Gnade
und Du in meinen Händen

Ich in Deiner neuen Welt
und Du in meinem Alltag

Nicht ich, sondern Du
Nicht ich allein, sondern ich in Dir
Nicht einfach Du, sondern Du in mir

– von Anton Rotzetter (1939) –

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