Gott kommt an

Gott kommt an.
Wo fangen wir an zu erzählen
wie alles begann?
Bei Eva, Sarah oder Miriam?
Propheten, Könige und andere.
Alle berichten von Gottes Geschichten
mit den Menschen, mit seinem Volk
und wie alles läuft in dieser Welt.

Gott kommt an
die Engel wissen wann.
Im Himmel machen sie einen riesen Trubel,
vergessen fast den Jubel
und fragen uns Leute von heute:
Denkt ihr dran?
Gott kommt an!

Gott kommt an
die Hirten sind dran.
Sie fragen, woran merken wir denn-
dass er es wirklich ist?
Die Engel singen und geben bekannt:
Nur damit ihr es wisst,
ihr werdet ihn finden.

Euer Herz ist jetzt dran.

Euer Herz wird ihn suchen
und wird finden ein Kind
so klein und verwundbar wie Babies es sind.
Euer Herz wird ihn finden und dann wisst ihr fortan:
Gott kommt an!

Gott kommt an
die Weisen sind dran.
Sie deuten, erklären, schauen ins All
und sagen den Leuten,
was in den Sternen steht. Wie es geht,
lernen sie selber hier in dem Stall.
Sie suchen den König und finden das Kind
und verstehen wie klein sie selber sind.
Sie knien vor dem Kind und merken dann:
Gott kommt an!

Gott kommt an
ich bin dran.
Ich kann wirbeln und hetzen
in diesen Tagen.
Ich kann beten und singen
und dabei fragen.
Woran merke ich dann?
Kommt Gott an?

Wo komme ich an
wenn ich auf der Suche bin?
Wenn Fragen mich quälen
und Tränen erzählen.
Wo bin ich zu Hause,
wenn ich renne und laufe,
erkläre und deute?
Was sagen die Leute
wer ich bin?
Und wo will ich hin?

Gott kommt an in all den Dingen,
die mir nicht glücken
und in all den Versuchen ihn zu suchen.
Er kommt in mein Leben und antwortet dann:
Du wirst mich schon finden.

Mein Herz ist an dir dran.

Und sei gewiss:

Dein Herz kennt den Weg,
den die Hirten schon gingen,
die Engel besangen und Weisen fanden.
Sie alle gehen dir voran und sagen:
Gott kommt an!

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Predigt – gehalten am 16. Dezember 2018 in der EFG Berlin-Staaken

Jetzt gehts los

Wenn ich die Augen schließe, dann kann ich ihn sehen.
Ich sehe ihn am liebsten so, wie er mir im Garten begegnet ist – kurz nach seiner Auferstehung. Sein Blick, wie er mich ansah und sofort meinen Namen sagte, seine Hände mit den Wundmalen. So, möchte ich ihn in Erinnerung behalten.
Dieses Bild von ihm tröstet mich.
Es erinnert mich daran, dass ich zu ihm gehöre. Er kennt mich und nimmt mich an. Mich, als Frau mit meiner ganzen Geschichte. Ich gehöre zu ihm. Weiterlesen »